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Donnerstag, 14. Februar 2019

Dr. Karin Bender-Gonser - Zahnärztin packt aus: Wie konnte es soweit kommen?


Dr. Karin Bender-Gonser im Gespräch über Fluorid, Prophylaxe, Karies und weitere Themen der Zahnheilkunde.

Einleitung

Das Geheimnis lebenslang gesunder Zähne ist die
holistische Betrachtung von Zahnerkrankungen.

Leider hat unsere moderne Medizin und Zahnmedizin inzwischen diese Perspektive verloren und arbeitet als eine rein mechanistische Medizin ausschließlich auf der körperlichen Ebene. 

Reparatur statt Heilung.

Dies führt dazu, dass nur die Symptome behandelt werden und die
eigentliche “Sprache der Krankheit” mißverstanden wird. 

Aber genau diese Sprache gehört entschlüsselt, um langfristig Heilung zu erreichen.

Wie konnte es soweit kommen?

Seit der Philosoph Descartes (1596-1650) die Trennung von Körper, Geist und Seele postulierte, begann eine medizinische Blütezeit. Nun konnte am menschlichen Körper geforscht werden, was bis zu dieser Zeit von der Kirche untersagt wurde. 

Es begann die Ära der Anatomie und Leichenöffnung, aber auch physiologische Forschung wurde betrieben. Viele Krankheiten und deren Ursachen konnten nun auf körperlicher Ebene erforscht werden, was vordergründig den medizinischen Fortschritt darstellte.

Jedoch begann mit dieser Trennung von Körper, Geist und Seele auch die Entwicklung weg von der Ganzheitlichkeit.
Noch Paracelsus und Hippokrates sahen darin eine Einheit, was in der modernen Medizin nicht mehr als wissenschaftlich anerkannt wird.

Meine persönliche Erkenntnis

Auch ich wurde als Zahnmedizinstudentin zu einer “Studien Hörigkeit” erzogen und alles, was nicht evidenzbasiert belegt werden kann, wird in die Ecke der “Scharlatanerie” verbannt.

Auf meinem persönlichen Weg zur ganzheitlichen- und schließlich zur holistischen Zahnheilkunde habe ich viele Weiterbildungen erhalten. 
Von der Ohrakupunktur über die Homöopathie, die Traditionell Chinesische Medizin, zahnärztliche Hypnose, Psychodontie bis hin zu einer spirituellen Meisterausbildung.

Alle diese Aspekte haben mir geholfen, die Anzeichen bzw. Symptome als Zeichen zu deuten. Erst die Entschlüsselung dieser
“Zeichensprache” führt in meiner heutigen Perspektive zur holistischen Heilung.

Jeder Zahn bzw. jedes Zahnfach ist einem bestimmten Meridiansystem zugeordnet. Darüber sind verschiedene Organe und Strukturen miteinander energetisch verbunden. 

Den Zahn Fächern können jedoch auch auf einer höheren Ebene Emotionen und Archetypen zugeordnet werden. Es geht letztlich immer um Energie, was bereits seit mehr als hundert Jahren durch die Quantenphysik und Quantenmedizin belegt ist.

Alle Aspekte auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene ergeben ein Bild, das dem Patienten aufzeigt, was er oder sie ändern und korrigieren sollte. Sobald die Aufmerksamkeit auf diese Zusammenhänge gelenkt wird, kann sich der Energiefluss wieder harmonisieren.

Denn für die Entstehung von Symptomen ist immer ein Energiemangel, neben weiteren Faktoren auf der körperlichen Ebene, verantwortlich.

Den Energiemangel kann man bearbeiten. Die klassische Variante ist die Akupunktur. Aber auch mentale Techniken, Chakra Aktivierung und Kräuter (TCM) können hier hilfreiche Dienste leisten.

Auch unsere Nahrung ist ein Energieträger und hat einen enormen
Einfluss auf die Gesundheit.

Mein Wissen und meine Erfahrungen aus über 25 Jahren praktizierter Zahnheilkunde haben mich dieser Thematik näher gebracht, aber erst die geistig-mentalen Zusammenhänge aus der Psychodontie haben mein Verständnis von Krankheiten und Symptomen zu einem harmonischen Ganzen entwickelt.

Diese einzigartige Kombination aller Heilungsansätze bringt dauerhafte Heilung!

In diesem eBook liefere ich Einblicke in diese Grundzusammen-hänge.

Wer tiefer in diese Materie eintauchen möchte, erhält in meinen
kostenlosen Blogartikeln und YouTube-Videos, aber auch meinen
Büchern, Workshops, Online-Kursen und Audiodateien weitere und
einzigartige Informationen.

Viel Freude auf dem Weg zu strahlend schönen und gesunden Zähnen! - Von Herzen


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Kapitel 1-Ernährung für gesunde Zähne

Körperliche Ebene

Wer hat das noch nicht gehört? Zucker ist schlecht für die Zähne! 

Aber nicht nur Zucker, sondern noch viele weitere Nahrungsmittel (Kaffee, Milch, Wurst, Auszugsmehl, ...), die unseren Körper aus dem Säure-Base-Gleichgewicht bringen.

Durch die Übersäuerung verändert sich unter anderem der pH-Wert des Speichels, der allerdings ausschließlich im basischen pH-Wertbereich seine Regenerations-Leistung erbringen kann.

Weiterhin werden durch Zucker aller Art und Kohlenhydrate die
pathogenen Bakterien (z.B.: Kariesbakterien) gefüttert, die nicht nur zahlenmäßig wachsen, sondern durch die Verstoffwechselung des Zuckers, Milchsäure produzieren. 

Diese senkt den pH-Wert des Speichel zusätzlich ab und der Zahnschmelz wird angegriffen.

Eine zucker- und kohlenhydratreiche Kost verändert jedoch die Darmflora und dadurch die Resorption von Nährstoffen aus dem Darm. Dies führt dazu, dass weniger Nährstoffe in den Zellen ankommen und Mangelerscheinungen auftreten, welche wiederum die Ursache für eine weitere Verschiebung der Darm-, aber auch Mundflora führen.

Das Resultat ist eine Verschlechterung der Immunabwehr, was bei
Parodontalerkrankungen eine zentrale Bedeutung hat.

Letztendlich kommen wir nicht drum herum, die Ernährung zu verändern, wenn wir gesunde Zähne haben möchten.

Der Zahnarzt Dr. Weston Price hat in den 30er Jahren des letzten
Jahrhunderts zahlreiche Naturvölker der Erde besucht und deren
Zahnstatus und Ernährungsverhalten untersucht. 

Dabei stellte er fest, dass Naturvölker solange keine Karies, Parodontitis oder Zahnfehlstellungen haben, solange sie sich urtümlich ernähren. 

Werden sie allerdings einer modernen, stark verarbeiteten Ernährung ausgesetzt, entwickeln sie blitzschnell alle Zahnkrankheiten, die wir heute kennen.

Die Quintessenz aus dieser Studie ist, dass die moderne Ernährung die Ursache für unsere heutigen Zahnprobleme ist.

MUNDSPÜL-PULVER FÜR EINE GESUNDE MUNDFLORA

Pulver sind etwas großartiges. So wie ich seit Jahren nur noch Zahnpulver verwende, bin ich nun auch dazu übergegangen ein Pulver für Zahnspülungen zu entwickeln. Warum ich Pulver so praktisch finde, möchte ich dir gerne erklären:
  1. Es hält sich lange
  2. Es kann auf Reisen nicht auslaufen
  3. Auf Flugreisen kann man es auch im Handgepäck transportieren
  4. Es ist leicht herzustellen
  5. Es braucht keine Konservierungsmittel
Als praktische Mischung für eine natürliche Allround-Mundspülung kann ich dir folgende Zusammensetzung empfehlen:


  • 5 EL Himalayasalz
  • 2 EL Xylit
  • 2 Tropfen 100% naturreines ätherisches Pfefferminzöl
  • 3 Tropfen 100% naturreines ätherisches Zitronenöl
  • 1 Tropfen 100% naturreines ätherisches Nelkenöl


Warum diese Zusammensetzung?

Himalayasalz ist ein unrsprüngliches Salz, welches  84 Mineralien enthält und somit eine gute Quelle für die Remineralisation des Zahnschmelzes bietet. Ausserdem wirkt es basisch auf den Speichel, was diesen in seinem Regenerationspotential unterstützt. Nur wenn der Speichel im optimalen pH-Wert von 7,0-7,4 liegt, kann er Säuren puffern und Schmelz remineralisieren. Weiterhin ist Salz ein altbekanntes und natürliches Mittel, um pathogene Bakterien zu hemmen. Noch bis zum 2. Weltkrieg wurde in Krankenhäusern mit Salzsohle desinfiziert, Krankenzimmer gereinigt und Wunden ausgewaschen. Salzsohle als Gurgellösung ist ebenfalls ein bewährtes Hausmittel bei Halsschmerzen und vor allem ohne synthetische Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel.

Xylit ist ein natürlich vorkommender Zuckerersatzstoff. Er wird aus Birken- oder Buchenrinde gewonnen, findet sich aber auch in Früchten wie Erdbeeren, Himbeeren und Pflaumen. Auch in unserem menschlichen Körper, nämlich der Leber, wird Xylit synthetisiert. Die überragende Wirkung  auf die Kariesbakterienzahl führt dazu, dass Xylit inzwischen in vielen Zahnpflegeprodukten enthalten ist. Es findet sich in Zahnpasten, Kaugummis und Mundspülungen. Leider weiss man in diesen fertigen Produkten nie, wieviel Xylit tatsächlich im Produkt steckt. Ausserdem sind meist bedenkliche Zusatzstoffe und Konservierungsmittel wie Natriumlaurylsulfat, nanoskaliges Titandioxid, Triclosan und weitere enthalten. Wer keine dieser synthetischen Zusatzstoffe im Zahnpflegeprodukt haben möchte, kann das umgehen, indem  Xylit entweder pur oder in Form von Zahnpulver bzw. einer selbstgemachten Mundspülung verwendet wird. Xylit ist durch zahlreiche Studien, seit Mitte des 19. Jahrhunderts in seiner kariesprotektiven Wirkung belegt und das Geniale und Einzigartige an seiner Wirkung ist, dass es ausschliesslich und spezifisch auf die Kariesbakterien wirkt. Die Bakterien, die in der gesunden Mundflora nichts zu suchen haben werden durch einen physikalischen Vorgang, der sogenannten Osmose, zum Platzen gebracht und bei regelmäßiger Anwendung vor dem erneuten Ansiedeln gehindert. Somit wirkt Xylit nachgewiesener Weise gegen Karies und ist durch die Turku-Studie in seiner antibakteriellen Wirkung dem Fluorid und dem Chlorhexidin als überlegen nachgewiesen worden.

Ätherische Öle haben zum Teil desinfizierende, antibakterielle, antiseptische, entzündungshemmede, aber auch schmerzstillende Wirkung. Pfefferminzöl, Zitronenöl und Nelkenöl sind einerseits atemerfrischend und andererseits traditionell in Mundpflegeprodukten verwendete natürliche Inhaltsstoffe. Vor allem das Nelkenöl, mit seinem typischen Geruch nach Zahnarztpraxis, ist seit Generationen Bestandteil von Füllungsmaterialien und schmerzstillenden Pasten. Wichtig ist zu beachten, dass die benutzen Öle aus 100% naturreinem ätherischen Öl hergestellt sind und keine synthetischen Beimengungen haben. Am besten kauft man solche Öle immer in Bioqualität und mit dem ausdrücklichen Vermerk 100% naturrein.

Pfefferminzöl wirkt antibakteriell, antiviral, abwehrsteigernd, antiseptisch, befreiend, belebend, entzündungshemmend, entkrampfend, epithelisierend, schmerzstillend, zellerneuernd und kühlend.

Zitronenöl wirkt antibakteriell, leicht antiviral, antiparasitär, abschwellend, desinfizierend, Abwehrsteigernd, immunstimmulierend, entstauend, fiebersenkend und Gefäßwand stärkend.

Nelkenöl wirkt schmerzstillend, antibakteriell, gegen Pilze, entzündungshemmend, antiseptisch, immunstimmulierend.

Wie wendet man das Pulver an?

Von der oben genannten Mischung rührt man 1/2 Teelöffel in ein Glas Wasser (250 ml) ein und spült damit mehrfach am Tag den Mund.



Welche weiteren Zahnpflege-Produkte können  selbst hergestellt werden?

Neben dem Zahnpulver und der Mundspülung kann man auch Zahncremes, Pasten gegen Zahnempfindlichkeiten, Antikaries-Gel für Kinder, aber auch schmerzstillende Pasten bei Aphten und Entzündungen mischen. Viele dieser Rezepte und Inspirationen verrate ich in meinem Ebook „Ganzheitlich gesunde Zähne„, aber auch in meinen Seminaren und Workshops. Wer daran interessiert ist, wird über meinen Newsletter über entsprechende Veranstaltungen informiert.





Über das größte Gift und unsere wichtigste Fähigkeit – 
Interview mit Dr. Andreas Noack




Dienstag, 12. Februar 2019

Venezuela und die Blockade eines Grenzübergangs, der nie geöffnet war!

Venezuela und die Blockade eines Grenzübergangs, 
der nie geöffnet war!

 "Die Zynischte PR-Strategie"



 Washington drängt Caracas auf die Aufhebung der Blockade eines Grenzübergangs, über den US-Hilfsgüter zu den "hungernden Menschen" in Venezuela transportiert werden sollen. Dabei floss dort nie der Verkehr - denn Kolumbien blockiert den Übergang bereits seit langem.

Bilder sagen bekanntlich oft mehr als Worte. Im Zusammenhang mit der Krise in Venezuela sorgte in der vergangenen Woche besonders ein Foto für Aufsehen: Von der venezolanischen Regierung abgelegte Container und ein quergestellter Tankauflieger blockieren die Autobahn nach Kolumbien auf der Tienditas-Brücke. 
Washington nutzte unverzüglich die Gunst der Stunde, um die gewählte Regierung Venezuelas unter Präsident Nicolás Maduro als volksfeindlich zu verunglimpfen und um Unterstützung für den selbsternannten "Interimspräsidenten" Juan Guaidó zu werben, der von den USA und anderen westlichen Staaten bereits als Venezuelas Staatschef anerkannt wurde.

In einem Tweet teilte US-Außenminister Mike Pompeo eben jenes Foto, um zu behaupten, dass "das venezolanische Militär unter Maduros Befehl die Hilfe... blockiert. Das Maduro-Regime muss die Hilfe für die hungernden Menschen durchlassen." Und die Medien auch in Europa griffen seine Vorlage dankbar auf.


Doch die Behauptung des US-Diplomaten hat einen Haken: 
Der Grenzübergang wird bereits seit 18 Monaten blockiert – nämlich von Kolumbien. 
Darauf machte der Blogger Justin Emery in einem Artikel auf medium.com aufmerksam. 
So zeigt ein im Juni 2017 veröffentlichtes Foto, wie der Grenzübergang auf kolumbianischer Seite durch einen Metallzaun und Betonblöcke verriegelt wurde.






Die den Grenzfluss Río Táchira überspannende Brücke verbindet die kolumbianische Stadt Cúcuta mit dem venezolanischen Ureña. Laut lokalen Medienberichten wurden die Arbeiten an der Brücke Anfang 2016 abgeschlossen.

Aufgrund der vielen Flüchtlinge, die Venezuela wegen der wirtschaftlichen Misere in Richtung des Nachbarlandes verließen, hatte Kolumbien seinerzeit ein striktes Grenzregime eingeführt – der Tienditas-Grenzübergang wurde daher laut Emerys Recherche nie offiziell eröffnet.  


In der Region gibt es zwei weitere Brücken, die die beiden Länder miteinander verbinden, benannt nach den Unabhängigkeitskämpfern Simón Bolívar beziehungsweise Francisco de Paula Santander. 




Auch wenn die venezolanischen Grenzbeamten den USAID-Hilfskonvoi, der Ende vergangener Woche auf kolumbianischer Seite eintraf, nicht ins Land lassen, bleiben beide Brücken weiter für den grenzüberschreitenden Verkehr geöffnet.

Dass die USA der rechtmäßigen Regierung in Caracas vorwerfen, einen Grenzübergang zu blockieren, der nie geöffnet war, bezeichnet der Journalist Adam Johnson als eine "durchsichtige, zynische PR-Strategie zur Delegitimierung einer lateinamerikanischen Regierung", die Washington zu stürzen versuche. 
In einem Artikel weist Johnson darauf hin, dass der vom US-Außenministerium eingesetzte Sondergesandte für Venezuela, Elliott Abrams, bereits in der Vergangenheit reiche Erfahungen im Missbrauch sogenannter Hilfslieferungen als Deckmantel für Waffentransfers gesammelt hatte.

Damals ging es um den sogenannten Iran-Contra-Skandal, bei dem die US-Regierung unter Präsident Ronald Reagan Einnahmen aus geheimen Waffenverkäufen an den Iran an die rechte Guerilla ("Contras") in Nicaragua weitergeleitet hatte, damit diese die linksgerichtete Regierung der Sandinisten gewaltsam stürzen.

Zynisch mutet Washingtons Sorge um die "hungernden Menschen" in Venezuela auch deshalb an, weil die von den USA verhängten Sanktionen das Elend der Venezolaner seit langem gezielt fördern sollen. Wie der ehemalige UN-Sonderberichterstatter Alfred de Zayas in einem Bericht für die Vereinten Nationen festhält, hätten die US-Sanktionen unter anderen den Mangel an Medikamenten verschärft und somit "zum Tod vieler (Menschen) beigetragen".


Die gegen Venezuela verhängten Sanktionen könnten "gemäß Artikel 7 des Römischen Statuts des Internationalen Strafgerichtshofs ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen", heißt es in dem Bericht, dessen Kapitel zu den Sanktionen mit der Aussage abschließt: "Wirtschaftliche Sanktionen töten!" 


Warum kommt man zu einer Brücke
die noch nie geöffnet war!?





Die Trump-Regierung ist nun völlig offenkundig bemüht, den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro zu stürzen. 

Diese Woche war die Öffentlichkeitsarbeit sehr erfolgreich, da die großen westlichen Medien ihre vereinfachte, abgepackte Behauptung, dass die venezolanische Regierung herzlose ausländische Hilfe verweigert, wiederholt bekräftigen:

Spannungen steigen, als Venezuela Grenzbrücke in Nothilfe hält  ( CNN, 2/7/19)


Alle oben genannten Artikel - und eher ähnliche Ergebnisse - wiederholten dasselbe Drehbuch: Maduro blockierte die US-amerikanische Hilfe, "weil er sich weigerte, die Macht aufzugeben" und lieber "sein eigenes Volk" verhungern, als sie zu füttern. 
Es ist ein einfacher Fall von Gut und Böse - eines tyrannischen, paranoiden Diktators, der keine Hilfe bei der Ernährung einer hungernden Bevölkerung zulässt.

Es fehlen jedoch drei Schlüsselkontexte. Kontext, der, wenn er einem neutralen Beobachter präsentiert wird, die cartoonistische Erzählung, die von den US-Medien vorgebracht wird, ernsthaft untergraben würde.

Sowohl das Rote Kreuz als auch die Vereinten Nationen haben die USA davor gewarnt, sich an dieser PR-Aktion zu beteiligen.
Die fragliche Brücke ist eine visuelle Metapher, die von der Trump-Administration von geringer praktischer Relevanz ist.
Der Verantwortliche der US-Operationen in Venezuela hat in der Vergangenheit Hilfe als Deckung eingesetzt, um Waffen an rechte Söldner abzugeben.
(1) Nicht nur die internationale Hilfsgemeinschaft nicht für die Frage „Hilfe“ an früherer Stelle in dieser Woche sowohl das Internationale Rote Kreuz und der Vereinten Nationen die USA davor gewarnt , ausdrücklich nicht in dieser Art von PR - Stunts zu engagieren. Wie der Bevollmächtigte der Washington Post, Vincent Bevins, darauf hinwies , wurde der transparente Zynismus dieser Bemühungen präventiv vor den Gruppen gewarnt, die tatsächlich angeklagt waren, hungernden Menschen die Nahrung zu geben:

Rotes Kreuz warnt die USA vor Risiken der Hilfslieferungen an Venezuela ( PBS NewsHour , 01.02.19):

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hat die Vereinigten Staaten vor den Risiken gewarnt, humanitäre Hilfe nach Venezuela zu liefern, ohne dass Sicherheitskräfte die Zustimmung zu Präsident Nicolas Maduro erhalten haben.

***

UN warnt vor der Politisierung der humanitären Hilfe in Venezuela ( Reuters , 2/6/19):

VEREINTE NATIONEN - Die Vereinten Nationen haben am Mittwoch davor gewarnt, Hilfsgüter als Hilfsmittel in Venezuela einzusetzen, nachdem die Vereinigten Staaten Lebensmittel und Medikamente an die Grenze geschickt haben und Präsident Nicolas Maduro vorgeworfen haben, seine Lieferung mit Lastwagen und Frachtcontainern zu blockieren.


Wie das Bevins auch anmerkte , hat das Rote Kreuz schon lange mit lokalen Behörden in Venezuela zusammengearbeitet, um Hilfe zu leisten, und in der letzten Woche wurde sein Budget dafür verdoppelt . Wir haben hinreichende Beweise dafür, dass die Maduro-Regierung mehr als bereit ist, mit internationaler Hilfe zu arbeiten, wenn sie in gutem Glauben angeboten wird, nicht wenn es sich um einen verschleierten Mechanismus handelt, der den Bürgerkrieg anstachelt und PR-Siege für diejenigen schafft, die die Regierung stürzen wollen. Es ist nicht nur Maduro - wie die westlichen Medien es präsentieren -, der sich dem US-Hilfskonvoit widersetzt; es ist die UNO und das Rote Kreuz. Warum vermerkt keiner der oben genannten Berichte diese eher wichtige Information, anstatt dem Leser den Eindruck zu vermitteln, es sei nur die Haltung eines sadistischen, machthungrigen Verrückten?

(2) Obwohl Dutzende von Medienunternehmen den Eindruck erweckten (und manchmal ausdrücklich sagen ), dass die venezolanische Regierung einen ansonsten funktionierenden Weg ins Land geschlossen hatte, war die betreffende Brücke seit Jahren nicht offen.

Es stimmt, dass die venezolanische Regierung anscheinend einen Öltanker und Frachtcontainer auf der Brücke aufgestellt hat, um das Eindringen der kolumbianischen Seite zu verhindern, aber die anderen Barrieren, wie der Schriftsteller und Softwareentwickler Jason Emery feststellte , sind seit mindestens 2016 in Betrieb zu La Opinion ( 2/5/16 ) , nach seiner ursprünglichen Bau im Jahr 2015 hat sich die Brücke nie für den Verkehr geöffnet. Wie kann Maduro, wie die BBC vorschlug , eine Brücke „wiedereröffnen“, die nie geöffnet wurde?


Die Realität ist, dass BBC und andere westliche Medien gerade mit der Erzählung von Senator Marco Rubio und Trump-Außenminister Mike Pompeo einhergingen und sich nicht die Mühe machten, zu prüfen, ob ihre primäre visuelle Erzählung auf einem falschen, kontextfreien PR-Stunt beruhte .

Dieser Punkt ist relativ oberflächlich, aber in einem langfristigen PR-Kampf, um westliche Liberale für eine weitere militärische Eskalation zu gewinnen, ist die oberflächliche Angelegenheit sehr wichtig. Rubio und die Trump - Administration eine unecht visuelle Metapher gekocht, und fast jeder Ausgang gab sie kritiklos zusammen, oft sachlich falsche Annahmen über die Art und Weise zu machen - Annahmen der Trump State Department und CIA die Koordination der Aufwand sehr gut wusste , dass sie machen.

(3) Die venezolanische Regierung hat einen völlig vernünftigen Grund zu der Annahme, dass die USA humanitäre Hilfe als Deckung für den Waffenschmuggel verwenden, um einen bewaffneten Konflikt auszulösen. Die Person, die für Trump einen Quarterback für die derzeitige Venezuela-Operation leitet , Elliot Abrams , tat genau das vor 30 Jahren.

Aus den ersten beiden Absätzen (Hervorhebung hinzugefügt) eines  Artikels der AP / New York Times aus dem Jahr 1987 über Elliott Abrams: „Abrams bestreitet falsches Verhalten in der Schifffahrt gegen Contras“ ( 17.08.77 - h / t Kevin Gosztola ) :

Der stellvertretende Staatssekretär Elliott Abrams hat seine Rolle bei der Genehmigung der Waffenlieferung auf einem humanitären Hilfsflug zu den nicaraguanischen Rebellen verteidigt. Er sagte, die Operation sei "streng nach dem Buch".

Herr Abrams sprach am Samstag auf einer Pressekonferenz zu den Äußerungen von Robert Duemling, dem ehemaligen Leiter des Amts für humanitäre Hilfe in Nicaragua des US-Außenministeriums. Er sagte, er habe zweimal Flugzeuge bestellt, um Waffen für die Contras auf Hilfsabteilung von Herrn Abrams zu bringen Anfang 1986.

Es ist buchstäblich die gleiche Person. Es ist nicht so, dass Maduro vage paranoid ist. Die USA würden im Allgemeinen ihr konterunterstütztes Buch aus dem Kalten Krieg der 1980er Jahre abstauben oder eine unangemessene Vermutung über ein oder zwei höhere Staaten des Staates. Es ist buchstäblich dieselbe Person, die für die Operation verantwortlich ist und die wir mit hundertprozentiger Gewissheit kennen, weil er zugegeben hat, dass Hilfskonvois als Deckung benutzt wurden, um Waffen in rechte Milizen einzuschmuggeln.

Jetzt läuft alles in Echtzeit. Dieselben Schauspieler, dieselben Tricks, dieselbe anscheinend unaufrichtige Sorge für die hungernden Armen. Und die US-amerikanischen Medien entziehen es diesem wesentlichen Zusammenhang und präsentieren diese radikalen Regimewechsel-Operatoren als humanitäre Menschen mit blutendem Herzen.


Dieselben US-amerikanischen Medien, die ausdrücklich Werbekampagnen für ihr Image durchgeführt haben und Anti-Trump-Wahrsager betreiben, haben alles, was das Trump-Weiße Haus und seine neokonservativen Verbündeten in ihrer Kampagne zum Sturz der Regierung Venezuelas gesagt haben, auf mysteriöse Weise zu Gesicht gebracht. 

Die selbstangreifende „ factchecking “-Brigade, die sich gegen die Trump-Regierung herausstellte, ist plötzlich nicht mehr vorhanden, da sie eine transparente, zynische PR-Strategie zur Delegitimierung einer lateinamerikanischen Regierung vorsieht, die sie zu stürzen versucht.


Venezuela: Regierung fängt US-Waffenlieferung ab und sperrt Brücke nach Kolumbien


Washington drängt Caracas auf die Aufhebung der Blockade eines Grenzübergangs, über den US-Hilfsgüter zu den "hungernden Menschen" in Venezuela transportiert werden sollen. 

Dabei floss dort nie der Verkehr - denn Kolumbien blockiert den Übergang bereits seit langem.

Das gibt zu Denken!?  ODER ....

Samstag, 9. Februar 2019

Der Einsatz des IWF- der Weltbank, als "unkonventionelle" Waffe auch in Venuzuela!?


WikiLeaks enthüllt: US-Militärs setzen den IWF- die Weltbank, als „unkonventionelle“ Waffe ein!

( MPN ) – In einem durchgesickerten Militärhandbuch zum Thema „unkonventionelle Kriegsführung“, das kürzlich von WikiLeaks veröffentlicht wurde, erklärt die US-Armee, dass globale Finanzinstitutionen – wie die Weltbank, der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) – werden als unkonventionelle, „finanzielle“ Waffen in Konflikten bis hin zum großen Kriegsalltag und auch zur „Förderung der Politik und Zusammenarbeit der Regierungen der Staaten“ eingesetzt.


Das ursprünglich im September 2008 verfasste Dokument , das offiziell unter dem Titel „Field Manual (FM) 3-05.130, Army Special Operations Forces Unconventional Warfare“ verfasst wurde, wurde vor kurzem von WikiLeaks auf Twitter im Hinblick auf die jüngsten Ereignisse in Venezuela sowie die langjährigen Ereignisse hervorgehoben. Die von den USA angeführte wirtschaftliche Belagerung dieses Landes durch Sanktionen und andere Mittel der wirtschaftlichen Kriegsführung. Obwohl dieses Dokument in den letzten Tagen von neuem Interesse geführt hat, wurde es ursprünglich im Dezember 2008 von WikiLeaks veröffentlicht und als „Handbuch zum Regimewechsel“ des Militärs bezeichnet.




Die jüngsten Tweets von WikiLeaks zu diesem Thema machten die Aufmerksamkeit auf einen einzigen Abschnitt des 248 Seiten langen Dokuments mit dem Titel „Finanzinstrument der US-amerikanischen Nationalmacht und unkonventionelle Kriegsführung“ gerichtet. 

In diesem Abschnitt wird insbesondere darauf hingewiesen, dass die US-Regierung „einseitige und indirekte Finanzmittel“ anwendet um Macht durch überzeugenden Einfluss auf internationale und inländische Finanzinstitute hinsichtlich der Verfügbarkeit und Bedingungen von Darlehen, Zuschüssen oder anderer finanzieller Unterstützung für ausländische staatliche und nichtstaatliche Akteure “, und benennt insbesondere die Weltbank, den IWF und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ( OECD) sowie der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) als „US-amerikanische diplomatische Finanzplätze, um diese Ziele zu erreichen“.

Das Handbuch wirft auch die „staatliche Manipulation von Steuern und Zinssätzen“ zusammen mit anderen „rechtlichen und bürokratischen Maßnahmen“ zur „Öffnung, Modifizierung oder Schließung von Finanzströmen“ vor und stellt ferner fest, dass das US-Finanzministerium (OFAC) – das beaufsichtigt US-Sanktionen gegen andere Nationen wie Venezuela – „hat eine lange Geschichte der Durchführung wirtschaftlicher Kriegsführung, die für jede Kampagne der ARSOF-UW [Unconventional Warfare] von unschätzbarem Wert ist.“

In diesem Abschnitt des Handbuchs wird darauf hingewiesen, dass diese Finanzwaffen vom US-Militär eingesetzt werden können, um „finanzielle Anreize oder Abneigungen zu schaffen, um Gegner, Verbündete und Stellvertreter dazu zu bewegen, ihr Verhalten auf strategischer, operativer und taktischer Ebene des Theaters zu ändern“ und dass solche unkonventionellen Kriegsführungskampagnen mit dem US-Außenministerium und der Intelligence Community in hohem Maße koordiniert werden, um zu bestimmen, „welche Elemente des menschlichen Geländes in der UWOA-Zone (Unconventional Warfare Operations Area) am meisten anfällig für finanzielles Engagement sind“.

Die Rolle dieser „unabhängigen“ internationalen Finanzinstitutionen als Erweiterungen der imperialen Macht der USA wird an anderer Stelle im Handbuch erläutert, und einige dieser Institutionen werden in einem Anhang des Handbuchs mit dem Titel „Das Finanzinstrument der nationalen Macht“ ausführlich beschrieben Die Weltbank und der IWF sind sowohl als Finanzinstrumente als auch als diplomatische Instrumente der US National Power aufgeführt. Sie sind auch Bestandteil dessen, was das Handbuch als „aktuelles globales Governance-System“ bezeichnet.

Darüber hinaus heißt es im Handbuch, dass das US-Militär „versteht“, dass richtig integrierte Manipulation wirtschaftlicher Macht ein Bestandteil von UW sein kann und sollte, was bedeutet, dass diese Waffen ein regelmäßiges Merkmal unkonventioneller Kampagnen der Vereinigten Staaten sind.


Ein weiterer interessanter Punkt ist, dass diese Finanzwaffen größtenteils vom Nationalen Sicherheitsrat (NSC) geregelt werden, der derzeit von John Bolton geleitet wird. In dem Dokument wird darauf hingewiesen, dass der NSC „die Hauptverantwortung für die Integration der wirtschaftlichen und militärischen Instrumente der nationalen Macht im Ausland hat.“

„Unabhängig“, aber kontrolliert

Obwohl das Handbuch der unkonventionellen Kriegsführung so offen ist, dass „unabhängige“ Finanzinstitute wie die Weltbank und der IWF im Wesentlichen Erweiterungen der US-Regierungsmacht darstellen, haben Analysten seit Jahrzehnten festgestellt, dass diese Institutionen die geopolitischen Ziele der USA im Ausland konsequent vorangetrieben haben.

In der Tat wird der Mythos der „Unabhängigkeit“ der Weltbank und des IWF schnell durch den bloßen Blick auf die Struktur und die Finanzierung jeder Institution untergraben. Im Fall der Weltbank befindet sich die Institution in Washington, und der Präsident der Organisation war immer ein US-Bürger , der direkt vom Präsidenten der Vereinigten Staaten ausgewählt wurde. In der gesamten Geschichte der Weltbank hat der Gouverneursrat der Institution die Wahl von Washington nie abgelehnt.

Am vergangenen Montag wurde berichtet, dass Präsident Donald Trump den ehemaligen Bear Stearns-Ökonom David Malpass zum Leiter der Weltbank ernannt hatte. Malpass hatte bekanntermaßen die Zerstörung seines ehemaligen Arbeitgebers während der Finanzkrise von 2008 nicht vorausgesehen und dürfte die Kredite der Weltbank an China und an Länder, die mit China verbündet sind oder sich mit China verbünden, wahrscheinlich begrenzen, da er sich als China-Falke etabliert hat.

Die USA sind nicht nur ihren Präsidenten, sondern auch der größte Anteilseigner der Bank . Damit sind sie das einzige Mitgliedsland, das ein Vetorecht hat. Wie das durchgesickerte Handbuch zu unkonventioneller Kriegsführung feststellt: „Da wichtige Entscheidungen eine 85% ige Supermajorität erfordern, können die Vereinigten Staaten alle wesentlichen Änderungen blockieren“ in der Weltbankpolitik oder den von ihr angebotenen Dienstleistungen. Darüber hinaus fungiert der US-Finanzminister, der ehemalige Goldman-Sachs-Bankier und „Zwangsvollstreckungskönig“, Steve Mnuchin, als Gouverneur der Weltbank.

Obwohl sich der IWF in mehrfacher Hinsicht von der Weltbank unterscheidet, wie zum Beispiel hinsichtlich seiner Mission und Ausrichtung, wird er auch stark vom Einfluss und der Finanzierung der US-Regierung dominiert. Zum Beispiel ist der IWF in Washington ansässig, und die USA sind der größte Anteilseigner des Unternehmens – der mit Abstand größte und mit 17,46 Prozent des Instituts der größte des Unternehmens. Außerdem bezahlt er die größte Quote für den Unterhalt des Instituts und bezahlt jährlich 164 Mrd. USD an finanziellen Verpflichtungen des IWF . Obwohl die USA nicht die oberste Führungskraft des IWF wählen, nutzt sie ihre privilegierte Position als größter Geldgeber der Institution , um die IWF-Politik zu kontrollieren, in dem sie droht, ihre IWF-Finanzierung zurückzuhalten, wenn die Institution den Forderungen Washingtons nicht nachkommt.


Als Folge des einseitigen Einflusses der USA auf das Verhalten dieser Institutionen haben diese Organisationen ihre Kredite und Zuschüsse verwendet, um Nationen in Schulden zu „fangen“, und haben den verschuldeten Regierungen „Strukturanpassungsprogramme“ auferlegt, die zur Masse führen Privatisierung des Staatsvermögens, Deregulierung und Sparpolitik, die ausländische Unternehmen regelmäßig von der lokalen Wirtschaft profitieren. Häufig bringen gerade diese Institutionen – durch Druck auf die Länder zur Deregulierung ihres Finanzsektors und durch den korrupten Umgang mit staatlichen Akteuren – genau die wirtschaftlichen Probleme mit sich, die sie zur „Lösung“ stoßen.

Guaidó schlägt den IWF auf

Angesichts der engen Beziehung zwischen der US-Regierung und diesen internationalen Finanzinstitutionen sollte es nicht weiter überraschen, dass der von den USA unterstützte Interimspräsident Juan Guaidó in Venezuela bereits IWF-Mittel und damit die vom IWF kontrollierte Verschuldung beantragt hat finanziere seine parallele Regierung.

Dies ist von großer Bedeutung, weil es zeigt, dass es unter den Zielen von Guaidó neben der Privatisierung der riesigen Ölreserven Venezuelas vor allem darum geht, das Land erneut an die von den USA kontrollierte Schuldenmaschine zu fesseln.

Wie das Grayzone-Projekt kürzlich feststellte:

„Venezuelas früher gewählter sozialistischer Präsident, Hugo Chávez, brach die Verbindungen mit dem IWF und der Weltbank, die“ vom US-Imperialismus dominiert „waren. Stattdessen arbeiteten Venezuela und andere linke Regierungen in Lateinamerika zusammen, um die Bank of America zu gründen der Süden als Gegengewicht zum IWF und zur Weltbank. “

Venezuela ist jedoch keinesfalls das einzige Land Lateinamerikas, auf das diese Finanzwaffen als „unabhängige“ Finanzinstitute abzielen. Zum Beispiel, Ecuador – derzeitiger Präsident , das hat mich bemüht , das Land wieder in Washington Gunst zu bringen – gegangen ist , soweit eine „Prüfung“ des Asyls des Journalisten und WikiLeaks Herausgebers Julian Assange durchzuführen , um zu gewinnen ein $ 10 Milliarden Bailout von der IWF. Ecuador gewährte Assange Asyl im Jahr 2012, und die USA haben seit jeher seine Auslieferung wegen noch immer versiegelter Anklagen angestrengt.

Außerdem haben die USA im vergangenen Juli Ecuador mit „Bestrafung von Handelsmaßnahmen“ gedroht, wenn sie bei der UN eine Maßnahme zur Unterstützung des Stillens über Säuglingsanfangsnahrung einführte, die die internationale Gemeinschaft verblüffte, aber die Bereitschaft der US-Regierung offenlegte „Wirtschaftswaffen“ gegen lateinamerikanische Nationen.

Neben Ecuador gehören zu den jüngsten Zielen des massiven „Kriegs“ des IWF und der Weltbank auch Argentinien, das erst im vergangenen Jahr den größten IWF-Rettungskredit der Geschichtevergeben hat
Dieses Darlehenspaket wurde, wie eine im vergangenen Jahr veröffentlichte Erklärung des US-Finanzministeriums Mnuchin aussagte, nicht überraschend stark von den USA vorangetrieben . Insbesondere der IWF war maßgeblich an dem vollständigen Zusammenbruch der argentinischen Wirtschaft im Jahr 2001 beteiligt, was ein schlechtes Zeichen für die letztjährige Genehmigung des Rekordkreditpakets war.


Obwohl es vor über zehn Jahren veröffentlicht wurde, erinnert dieses kürzlich von WikiLeaks hervorgehobene „US-Putsch-Handbuch“ daran, dass die sogenannte „Unabhängigkeit“ dieser Finanzinstitute eine Illusion ist und dass sie zu den vielen „Finanzwaffen“ zählen. regelmäßig von der US-Regierung eingesetzt, um Länder an ihren Willen zu biegen und sogar von den USA ungünstige Regierungen zu stürzen.

Quelle : https://www.activistpost.com

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Putsch in Frankreich: Mélenchon fordert Emmanuel Macron heraus der Machtkampf eskaliert


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Schockierende Szenen: Tränengasgranate reißt einem Demonstranten in Paris seine Hand ab



Unruhen in Frankreich: Kein Ende in Sicht!



Freitag, 8. Februar 2019

Unruhen in Frankreich: Kein Ende in Sicht!


(Guy Millière) Samstag, 26. Januar 2019. „Gelbwesten“-Demonstrationen wurden in den wichtigsten Städten Frankreichs organisiert. Die Mobilisierung schwächte sich nicht ab. Die Unterstützung durch die Bevölkerung war leicht zurückgegangen, aber immer noch enorm (60%-70% laut Umfragen). Der Hauptslogan ist seit dem 17. November 2018 unverändert geblieben: „Macron muss zurücktreten“. Im Dezember wurde ein weiterer Slogan hinzugefügt: „Volksabstimmung Bürgerinitiative“.


Die Regierung und der französische Präsident Emmanuel Macron haben alles getan, um die Bewegung zu zerschlagen. Sie haben Beleidigungen, Verleumdungen ausprobiert und gesagt, die Demonstranten seien sowohl „aufrührerische Menschen„, die die Institutionen stürzen wollten, als auch faschistische „braune Hemden„. Am 31. Dezember beschrieb Macron sie als „hasserfüllte Menschenmengen„. Die Anwesenheit einiger Antisemiten veranlasste einen Regierungssprecher (fälschlicherweise), die gesamte Bewegung als „antisemitisch“ zu bezeichnen.

Innenminister Christophe Castaner befahl der Polizei, zu einer gewissen Anwendung von Gewalt zu greifen, die seit dem Algerienkrieg (1954-62) nicht mehr gesehen wurde. In den letzten zwei Jahrzehnten haben in Frankreich viele weitere Unruhen stattgefunden. So blieb beispielsweise 2005, als das ganze Land wochenlang Brandstiftung und Unruhen ausgesetzt war, die Zahl der verwundeten Randalierer gering. Aber Gewalt hat Konsequenzen. Allein in den letzten Wochen wurden 1.700 Demonstranten zum Teil schwer verletzt. Neunzehn verloren ein Auge, vier verloren eine Hand. Obwohl französische Polizisten keine tödlichen Waffen benutzen, benutzen sie Gummiball-Werfer und feuern oft auf die Gesichter der Demonstranten – ein Ziel, das nach den geltenden Einsatzregeln verboten ist. Die Franzosen sind auch die einzige Polizeitruppe in Europa, die Stechball-Granaten (A.d.Ü: mit Gummipellets gefüllte Handgranaten) einsetzt.

Macron hat die Demonstranten nie als Menschen behandelt, die legitime Ansprüche haben, also hat er auch nie auf ihre Ansprüche geachtet. Er stimmte nur zu, die zusätzliche Treibstoffsteuer, die im Januar beginnen sollte, auszusetzenund eine leichte Erhöhung des Mindestlohns zu gewähren – und das alles erst nach wochenlangen Protesten.

Journalisten sagen, dass Macron dachte, dass die Bewegung nach dem Jahreswechsel verblassen würde; dass polizeiliche Gewalt und Verzweiflung die Demonstranten dazu bringen würden, sich mit ihrem Schicksal abzufinden, und dass die Unterstützung der allgemeinen Bevölkerung zusammenbrechen würde. Nichts dergleichen fand statt.

Es ist klar, dass Macron die Hauptforderungen der Demonstranten nicht erfüllen will, dass er nicht zurücktreten wird und dass er sich weigert, ein Referendum zur Bürgerinitiative zu akzeptieren. Er hat anscheinend entschieden, dass er, wenn er die Nationalversammlung auflösen und Parlamentswahlen einleiten würde, um die Krise zu beenden – wie es Präsident Charles de Gaulle tat, um einen Aufstand im Mai 1968 zu beenden, wie es die französische Verfassung erlaubt – eine vernichtende Niederlage erleiden würde. Er sieht, dass eine überwältigende Mehrheit des französischen Volkes ihn ablehnt, so dass er anscheinend beschlossen hat, einen Ausweg zu suchen:

Macron forderte eine „große nationale Debatte„, um die Probleme des Landes anzugehen. Bald wurde jedoch klar, dass die „große Debatte“, gelinde gesagt, unkonventionell sein würde.

Macron schrieb einen Brief an alle französischen Bürger, in dem er sie zur „Teilnahme“ einlud, aber ausdrücklich sagte, dass die „Debatte“ nichts ändern würde, dass die Regierung in genau derselben Richtung weitermachen würde („Ich habe nicht vergessen, dass ich für ein Projekt gewählt wurde, für große Orientierungen, denen ich treu bleibe“), und dass alles, was die Regierung seit Juni 2017 getan hat, unverändert bleiben würde („Wir werden nicht auf die von uns ergriffenen Maßnahmen zurückkommen“).

Er beauftragte dann zwei Regierungsmitglieder mit der Organisation der „Debatte“ und der Ausarbeitung ihrer Schlussfolgerungen und forderte, dass „Register der Missstände“ in allen Rathäusern der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Macron startete dann die „Debatte“, indem er Bürgermeister vieler Städte traf, aber nicht in der Öffentlichkeit. Er scheint besorgt gewesen zu sein, dass er, wenn er öffentlich zugängliche Treffen organisieren würde, sofort von den Massen vertrieben würde.

Die ersten beiden Treffen fanden in kleinen Städten (mit 2000-3000 Einwohnern) statt, und mit Bürgermeistern, die die Organisatoren – von Macron ausgewählt – zuliessen. Die Organisatoren wählten auch die Fragen aus, die gestellt werden sollten, und schickten sie dann an Macron, damit sie bei dem Treffen beantwortet werden konnten.

Am Tag vor jedem Treffen wurde die ausgewählte Stadt unter die Verwaltung von Legionen von Polizei gestellt. Alle Zufahrtsstraßen zur Stadt waren gesperrt, und jeder, der eine gelbe Weste trug oder eine im Auto trug, wurde gebüßt. Alle Proteste in der Stadt waren strengstens verboten. Die Polizei stellte sicher, dass die Straße, die der Konvoi von Macron benutzte, um die Stadt zu erreichen, mehrere Stunden lang entleert von jeglicher menschlicher Präsenz war, bevor der Konvoi hindurchfuhr.

Die Fernsehnachrichtensender wurden gebeten, die gesamten Sitzungen, die sechs bis sieben Stunden dauerten, zu übertragen. Nur wenige Journalisten, die ebenfalls von Macron ausgewählt wurden, hatten die Erlaubnis zur Teilnahme.

Mehrere Kommentatoren betonten, dass das vorspielen von „Debatten“ Unsinn ist, dass die Beauftragung von Mitgliedern der Regierung mit der Organisation der „Debatte“ und die Ausarbeitung ihrer Schlussfolgerungen deutlich zeigen, dass diese Aufführungen Mogelpackungen sind.

Manche Kommentatoren wiesen darauf hin, dass der Begriff „Register der Missstände“ seit der Zeit der absoluten Monarchie nicht mehr verwendet wurde, dass Bürgermeister wie Wachsfiguren behandelt werden und dass es einer Demokratie unwürdig ist, die Städte, die Macron besucht, in einen Belagerungszustand zu versetzen.

Der in Rumänien aufgewachsene französische Ökonom Nicolas Lecaussin schrieb, dass ihn diese Treffen an die in Rumänien während des Kommunismus erinnerten.

Der Autor Éric Zemmour sagte, dass Macron verzweifelt versucht, seine Präsidentschaft zu retten, aber dass der Versuch sinnlos sein wird:

„Macron hat jede Legitimität verloren. Seine Präsidentschaft ist tot. … Drei Monate lang hat das Land wirtschaftlich angehalten; und Emmanuel Macron, um seine Präsidentschaft zu retten, fügt dem Land zwei Monate zusätzliche wirtschaftliche Stagnation und zwei weitere Monate Demonstrationen zu. Wenn die Menschen verstehen, dass sie getäuscht wurden, könnte die Wut zunehmen… Frankreich ist bereits ein Land in sehr schlechter Verfassung.“

Die französische Wirtschaft ist in der Tat sklerotisch. Der von der Heritage Foundation und dem Wall Street Journal erstellte Index ökonomischer Freiheit rangiert weltweit auf Platz 71 (35. unter den 44 Ländern der Region Europa) und vermerkt, dass „die Staatsausgaben mehr als die Hälfte der gesamten Inlandsproduktion ausmachen“. Der Index zeigt auch, dass „der Haushalt chronisch defizitär war“; dass „die Korruption ein Problem bleibt und dass „der Arbeitsmarkt mit starren Regelungen belastet ist“, was zu einer hohen Arbeitslosigkeit führt.

Frankreich hat fast alle seine Fabriken verloren (die Industriearbeitsplätze machen nur noch 9,6% der Gesamtbeschäftigung aus). Seine Landwirtschaft ist trotz der enormen europäischen Subventionen in Trümmern: 30% der französischen Landwirte verdienen weniger als 350 Euro (400 Dollar) im Monat und Dutzende von ihnen begehen jedes Jahr Selbstmord. Im Hightech-Sektor ist Frankreich im Wesentlichen abwesend.

EIN BRAINDRAIN HAT BEGONNEN, DER KEINE ANZEICHEN ZEIGT, AUFZUHÖREN
Parallel dazu kommen jedes Jahr 200.000 Immigranten aus Afrika oder der arabischen Welt, oft ohne Fertigkeiten. Die meisten sind Muslime und haben zur Islamisierung Frankreichs beigetragen.

Als ein Talkmaster kürzlich Zemmour fragte, warum Macron das Interesse des Landes nicht höher stellt, indem er die Realität vor Ort berücksichtigt, antwortete der Autor:



„Macron ist ein Technokrat. Er denkt, dass er immer Recht hat. Er wurde programmiert, das zu tun, was er tut. Für ihn zählen Frankreich und das französische Volk nicht. Er steht im Dienste der Technokratie. Er wird genau das tun, was die Technokratie und eine höhere Klasse wollen, die völlig losgelöst sind von der Masse der Bevölkerung des Landes… Wer verstehen will, muss Christophe Guilluy lesen.“

Guilluy, ein Geograph, hat zwei Bücher veröffentlicht: La France périphérique(„Peripheres Frankreich“) im Jahr 2014 und, nur wenige Wochen vor Ausbruch des Aufstands, No society. La fin de la classe moyenne occidentale („Keine Gesellschaft. Das Ende des westlichen Mittelstandes“). Darin erklärt er, dass die französische Bevölkerung heute in drei Gruppen eingeteilt ist. Die erste Gruppe ist eine herrschende Oberschicht, die vollständig in die Globalisierung integriert ist und sich aus Technokraten, Politikern, hohen Beamten, Führungskräften, die für multinationale Unternehmen arbeiten, und Journalisten, die für die Mainstream-Medien arbeiten, zusammensetzt. Die Mitglieder dieser Klasse leben in Paris und den wichtigsten Städten Frankreichs.

Die zweite Gruppe lebt in den Vororten der Großstädte und in No-Go-Zonen („Zones Urbaines Sensibles„). Sie besteht hauptsächlich aus Einwanderern. Die französische Oberschicht, die regiert, rekrutiert Menschen, die ihr direkt oder indirekt dienen sollen. Sie werden schlecht bezahlt, aber von der Regierung hoch subventioniert und leben zunehmend nach ihren eigenen Kulturen und Standards.

Die dritte Gruppe ist extrem groß: Es ist der Rest der Bevölkerung. Es ist diese Gruppe, die als „peripheres Frankreich“ bezeichnet wird. Seine Mitglieder setzen sich aus niederrangigen Beamten, Arbeitern und ehemaligen Arbeitern, Arbeitnehmern im Allgemeinen, Handwerkern, Kleinunternehmern, Kaufleuten, Landwirten und Arbeitslosen zusammen.

Für die herrschende Oberschicht sind sie nutzlos. Die herrschende Oberschicht behandelt sie als bedauernswerte Füllmasse und erwartet nichts von ihnen außer Schweigen und Unterwerfung.

Mitglieder des „peripheren Frankreichs“ wurden durch den Zustrom von Einwanderern und das Entstehen von No-Go-Zonen aus den Vororten vertrieben. Diese „Peripheren“ leben größtenteils 30 Kilometer oder mehr von den Großstädten entfernt. Sie sehen, dass die Oberschicht sie ablehnt. Sie haben es oft schwer, über die Runden zu kommen. Sie zahlen Steuern, können aber sehen, dass ein wachsender Teil zur Subventionierung genau jener Menschen verwendet wird, von denen sie aus ihren Vororten vertrieben wurden. Als Macron die Steuern der Reichsten senkte, aber die Steuern der „Peripheren“ mit einer Treibstoffsteuer erhöhte, galt dies als der letzte Tropfen – zusätzlich zu seiner arroganten Herablassung.

EIN VERZWEIFELTES ERWACHEN DES „PERIPHEREN FRANKREICHS“
In einem kürzlich im britischen Webmagazin Spiked veröffentlichten Interview sagte Guilluy, dass die Bewegung der „gelben Westen“ ein verzweifeltes Erwachen des „peripheren Frankreichs“ sei. Er sagte voraus, dass trotz Macrons Bemühungen, das Problem zu lösen, das Erwachen andauern wird, und dass entweder Macron „die Existenz dieser Menschen anerkennen wird, oder er wird sich für einen weichen Totalitarismus entscheiden müssen“.

Im Moment scheint Macron nicht erkennen zu wollen, dass diese Menschen überhaupt existieren.

Laut François Martin, einem Journalisten für die Monatszeitschrift Causeur, hat sich Macron in eine Pattsituation gebracht:

„Er muss Entscheidungen treffen und kann keine Entscheidung mehr treffen, ohne die Dinge viel schlimmer zu machen. … Macron sollte seinem Rücktritt zustimmen, wird es aber nicht tun und würde es vorziehen, bis zum Ende zu gehen und auf eine Wand zu treffen. … Die nächsten drei Jahre werden die Hölle für die gelben Westen und für die Franzosen sein“.

Am Ende der Proteste in Paris vom 26. Januar hatten Tausende von „gelben Westen“ geplant, sich friedlich auf einem der Hauptplätze der Stadt, dem Place de la République, zu einer „Debatte“ zu versammeln und Antworten auf die von Macron organisierte „Debatte“ zu geben. Die Polizei erhielt Befehl, sie brutal zu zerstreuen; sie benutzten wieder einmal Gummiball-Werfer und Stechball-Granaten, um genau das zu tun.

Einem der Anführer der Bewegung der „gelben Westen“, Jerome Rodrigues, wurde beim Filmen von Polizisten auf einem Platz in der Nähe, dem Place de la Bastille, ins Gesicht geschossen. Er verlor ein Auge und blieb mehrere Tage lang hospitalisiert. Andere Demonstranten wurden verwundet.

REPRESSION SCHEINT DAS EINZIGE ARGUMENT DER AN DER MACHT BEFINDLICHEN KASTE ZU SEIN
Im Frühjahr 2016 hatten Linke Debatten an den gleichen Orten organisiert und durften dort drei Monate lang ohne Polizeiintervention bleiben.

In einem Artikel, der die Ereignisse des 26. Januar beschreibt, schrieb der Kolumnist Ivan Rioufol in Le Figaro: „Repression scheint das einzige Argument der an der Macht befindlichen Kaste zu sein, die mit einem groß angelegten Protest konfrontiert ist, der nicht nachlassen wird“.

Warum die heutigen Ereignisse besonders hässlich sind, so Xavier Lemoine, Bürgermeister von Montfermeil, einer Stadt in den östlichen Vororten von Paris, in der die Unruhen von 2005 besonders verheerend waren, ist:

„Im Jahr 2005 war eindeutig die Polizei das Ziel von Randalierern, und sie zeigten Zurückhaltung bei der Anwendung von Gewalt zur Bekämpfung der Gewalt. Heute greifen die meisten Protestierenden nicht die Polizei an. Doch anstatt so zu handeln, dass Gewalt reduziert wird, erhält die Polizei Befehle, die zu mehr Gewalttätigkeit treiben. Ich gebe nicht der Polizei die Schuld. Ich gebe denen die Schuld, die ihnen die Befehle geben“.

Am nächsten Tag, am Sonntag, dem 27. Januar, organisierten die Anhänger von Macron, die sich „die roten Schals“ nannten, eine Demonstration. Die Demonstration sollte zeigen, dass eine beeindruckende Anzahl von Menschen noch auf Macrons Seite war. Die Organisatoren sagten, dass zehntausend Menschen kamen. Videos zeigen jedoch, dass die Zahl weitaus geringer zu sein scheint.

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Dr. Guy Millière, Professor an der Universität Paris, ist Autor von 27 Büchern über Frankreich und Europa. Der Beitrag erschient zuerst bei Gatestone Institut. Übersetzung Daniel Heiniger

Putsch in Frankreich: Mélenchon fordert Emmanuel Macron heraus der Machtkampf eskaliert



Samstag, 2. Februar 2019

Wer ist dein Präsident? Mein Gelobtes Land Venezuela




Venezuela am Scheideweg. Das südamerikanische Land wird von Unruhen, Sanktionen und Misswirtschaft geplagt. Doch was beobachten wir dort gerade? Ein Streben nach Demokratie von innen oder eine Regime-Change-Operation von außen? Der im letzten Jahr mit 68 Prozent wiedergewählte Präsident Nicolás Maduro muss sich dem selbsternannten Interimspräsidenten Juan Guaidó stellen, der bereits von den USA und der EU anerkannt worden ist. Die Opposition, die nicht zum Dialog mit der Regierung bereit ist, bezieht sich bei ihrem Putsch auf Artikel 233 der Verfassung. Dieser sieht tatsächlich Neuwahlen innerhalb von 30 Tagen vor, wenn einer von vier dort beschriebenen Gründen vorliegt. Orlando Maniglia Ferreira, Botschafter Venezuelas in Deutschland, erklärt im Gespräch, warum er keinen dieser Gründe vorliegen sieht und eine militärische Einmischung der USA für durchaus realistisch hält.

Außerdem blicken wir auf die jüngere Geschichte zurück und analysieren weitere US-stimulierte „Regime Changes“ von Lateinamerika bis Libyen. Was sind die Merkmale des US-amerikanischen Demokratie-Exportes? Was geht diesem voran und welche Konsequenzen zieht dieser nach sich? Wiederkehrende Muster lassen sich durchaus erkennen.







Für Interessierte haben wir hier noch ein paar Links zusammengestellt.

Weiterführende Informationen zu Venezuela: 

Verfassung Venezuelas: https://www.botschaft-venezuela.de/em... Empire Files: Abby Martin Meets the Venezuelan Opposition (2017): https://www.youtube.com/watch?v=A32Qy... The Making of Juan Guaidó (2019): https://grayzoneproject.com/2019/01/2... I have seen Venezuela - Caleb Maupin: https://www.youtube.com/watch?v=kngJD... Willy Wimmer: In Venezuela kämpft die indigene Bevölkerung gegen spanische Eliten: https://www.youtube.com/watch?v=iIGng... Venezuela – Die zweite Amtszeit Nicolás Maduros und die „Delegitimierungs”-Maschine: https://www.nachdenkseiten.de/?p=48461 Staatsstreich in Venezuela?: https://www.nachdenkseiten.de/?p=48658



LIVE: #Gelbwesten-Protest Nr. XII in Paris


LIVE: #Gelbwesten-Protest Nr. XII in Paris


Die "Gelben Westen" rufen am Samstag zu einer neuen Demonstration in Paris auf. Damit gehen die Proteste mittlerweile in die 12. Woche in Folge, seit die Bewegung im November 2018 entstanden ist.

Trotz der Aussetzung der Erhöhungen der Kraftstoffsteuer durch die französische Regierung und der Ankündigung von Erhöhungen des Mindestlohns sind die Proteste fortgesetzt worden. Seit Beginn der Demonstrationen wurden mehr als 2.000 Menschen verhaftet, mindestens zehn sind im Zusammenhang der Proteste gestorben, wobei die überwiegende Mehrheit der Todesfälle auf Kollisionen zwischen Demonstranten und Fahrzeugen zurückzuführen ist.


Da Youtube maximal 4 Stunden abspeichert: Hier ist der ganze Livestream auf Facebook in zwei Teilen zu sehen:
1. https://www.facebook.com/rtdeutsch/videos/412999756124484/
2. https://www.facebook.com/rtdeutsch/videos/382371878994372/